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Neben dem Bundesverband für Rettungshundewesen (BRH) haben sich in fast allen charitativen Einrichtungen "Rettungshundestaffeln" etabliert. Die Rettungshundearbeit gehört zum Bereich des Katastrophenschutzes.
Die Arbeit in einer Rettungshundestaffel ist vielseitig und interessant. Allerdings sollte man/frau sich vorher gut überlegen, ob er/sie sich dem enormen Zeitaufwand für Ausbildung des Hundes und sich selbst beikommen kann. Nicht selten sind bis zu 4 Trainingseinheiten wöchentlich. Auch ist nicht jeder Hund und/oder Hundeführer für die Aufgaben in einer Rettungshundestaffel geeignet. Vor allem ist nicht jeder BORDER COLLIE hierfür geeignet. Border Collies sind Hütehunde, denen ein feines sensibles Gehör angezüchtet wurde. Der Einsatz in einer Rettungshundestaffel verlangt jedoch Geräuschunempfindlichkeit. Auch sind Border Collies sehr sensible Hunde, die vielfach den Stress z.B. bei Einsätzen (Hektik, Martinshorn etc.) nicht standhalten.
Die Ausbildung eines Rettungs(Such)Hundes erfolgt in den Bereichen Unterordnung (nicht zu verwechseln mit einer Begleithundeausbildung) mit Teamtest, der Gerätearbeit und der Suche. Bei der Gerätearbeit erlernt der Hund selbständig, ruhig und sicher über Wippe, Steg, durch einen Tunnel, über Gerüste und schwankende Elemente zu laufen. Auch der Einsatz von Rauch, Qualm und Feuer sind üblich. Das Betreten von unangenhmen Material gehört gleichsam zu den Ausbildungsinhalten.
Bei der Ausbildung in der Suche wird der Beute/Spieltrieb (manchmal auch Jagdtrieb) einen Hundes ausgenutzt. Der Hund erlernt bei Auffinden einer Person zu bellen (Verbeller). Hunde, die Menschen nicht anbellen mögen werden bei hoher Triebveranlagung auch zu sog. "Bringslern" ausgebildet. dabei erlernt der Hund das Aufnehmen eines an seinem Halsband angebrachten "Bringsels", dass er dem Hundeführer zurückbringt um ihm somit anzuzeigen, das er jemanden gefunden hat. Der Hund weist dann dem Hundeführer den Weg zur Person.
Eine weitere Möglichkeit einen Hund auszubilden ist die "Refindermethode", das sog. "Lassieprinzip". Dabei läuft der Hund nach Auffinden einer Person unermdlich zwischen Hundeführer und Person hin und her um somit die Fundstelle zu zeigen. Diese Methode ist heute jedoch eher unüblich und wird kaum praktiziert.
Neben der Ausbildung des Hundes werden die Hundeführer in Karte- und Kompasslesen, Erster Hilfe an Mensch und Tier, beim THW auch als Bergungshelfer, ausgebildet.
Bevor man/frau sich entscheidet, sich mit seinem Hund im Rettunsghundewesen niederzulassen sollte vor allem überdacht werden, ob die erforderliche Teamfähigkeit vorhanden ist und ob man/frau den zeitlichen, nervlichen und sonstigen Einsatz erbringen kann/will.
Bei der Ausbildung zu einem Such(Rettungs)hund wird der Hund auf das Finden von Lebenden ausgebildet.
Frühestens nach 2 Ausbildungsjahren kann eine Prüfung zum Rettungshund abgelegt werden. Wie und in welcher Form die Ausbildung gemacht wird ist aber auch von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. Eine Rettungshundeprüfung ist jedes Jahr zu wiederholen. Nur ein geprüfter Hund darf in einen Einsatz.
Die Teile der Leichen- und Wassersuche (auch Leichen) sind Nebengebiete und gehören nicht zum klassischen Rettungshundewesen. Solche Suchhunde sind eher der Gruppe der Fährtenhunde zuzuordnen. Hierfür gereicht für einen Einsatz eine Fährtenhundprüfung mit Spezialausbildung (Wasser = Leichenstoffe, meist chemisch), Leichensuchhunde fast ausschließlich bei Polizei, Zoll und BGS, da spezielle Hilfsmittel (z.B. Leichentücher aus der Pathologie) erforderlich.
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| Viele Jahre war ich selbst aktiv im Rettungshundewesen zugange. Das Foto zeigt mich, den kleinen Oskar auf dem Arm mit Karla (Cempa vom Nordfriesland) bei einer Rettungshundevorführung auf dem Flugplatz Nauen mit Ministerpräsident Stolpe (Brandenburg) |
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"Brains´n Beauty" Border Collies Sieger- und Leistungszucht.

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