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Der Border Collie ist ein vielseitig einsetzbarer Hund. Neben dem regelmäßigen Auslauf, denw ohl jeder Hund benötigt, ist es für den Border Collie jedoch wichtig, dass er von seinen geistigen Fähigkeiten her beansprucht und gefordert wird. Nur spazieren gehen, Bällchen oder Stöckchen holen reicht einem Border Collie langfristig nicht aus.
Aber den Border Collie darf man auch nicht überschätzen, viele machen den Fehler, gerade einen jungen Border Collie mit übermäßiger Beschäftigung zu überfordern. Daraus können Verhaltensauffälligkeiten resultieren. Alles mit Maß und Ziel sollte hier das Motto sein. Je mehr ich dem Hund anbiete, desto mehr wird er einfordern. Auch bei einem Border Collie - insb. wenn er jung ist - bedeutet: Weniger kann Mehr sein!
Mit meinen Border Collies war ich im Rettungshundwesen, beim Agility, Dogdance und Fährtenarbeit aktiv. Heute beschränke ich mich insb. aus Zeitmangel fast ausschließlich nur noch auf die Verwendung meiner Border Collies als Helfer beim Vieh (Hüten) und nehme mit ihnen an Koppelhundewettbewerben (Trials) teil.
Meine Hunde werden nicht täglich trainiert. In der Ausbildungsphase sind die Trainingseinheiten kurz und intensiv. Lediglich vor Trials trainiere ich öfters. Meine Hunde arbeiten an den Schafen bei den anfallenden Arbeiten sehr selbständig. Sie treffen oft eigene Entscheidungen. Für Trials birgt das ein Risiko, da der Hund hier eine begrenzte Kleingruppe an Schafen über einen vorgegebenen Parcours führen muss. Führigkeit und zuhören sind hier unabdingbares Muss.
In den Wintermonaten kommt es vor, dass meine Hunde längere Zeit gar keinen Arbeitseinsatz haben. Aufgrund ihres sehr ausgeglichenen Wesens leiden sie keineswegs darunter. Manchmal meine ich, sie genießen auch diese Ruhephasen.
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